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Aktuelles aus dem Landtag

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Der Mensch, der Patient im Mittelpunkt

FW Arbeitskreis Gesundheit und Pflege.


Prien 20.05.2017.

Unter diesem Motto tagte der FREIE WÄHLER Landesarbeitskreis Gesundheit auf Einladung der Bundestags-Direktkandidatin Mary Fischer im Landkreis Rosenheim, in Prien am Chiemsee. Ein zurzeit besonders deutlicher Notstand an Hebammen für die Betreuung werdender Mütter im Landkreis Rosenheim bewegte die Vorsitzende des Landesarbeitskreises Gesundheit der FREIE WÄHLER Bayern, Annette Walter-Kilian dieses Topthema auf die Tagesordnung dieser Sitzung zu nehmen. Wie aus den Erklärungen durch die Vorsitzende des Hebammen-Landesverbandes Bayern, Frau Astrid Giesen zu erkennen war, ist vorrangig die Schließung vieler Geburtshilfeeinrichtungen auf dem Lande für diese Notsituation verantwortlich. Hebammen bekommen durch Vorgaben zu wenig Zeit für die Begleitung von Geburten und durch viel zu hohe Haftpflichtprämien werden sie in ihrer freiberuflichen Tätigkeit stark eingeschränkt.

 

Bundestagskandidatin Mary Fischer und die FREIEN WÄHLER Gesundheitsexperten aus Bayern fordern einen Stopp der finanziellen Unsicherheit für dieses wichtige Berufsbild und einen Ausbau von zusätzlichen Versorgungszentren an Geburtshilfeeinrichtungen in ländlichen Regionen. Vor allem dadurch kann ein Start ins Leben mit Hilfe der Hebammen flächendeckend erhalten bleiben. Ein weiteres Thema der Arbeitsgruppe war die Gewährleistung der Sicherheitsstandards unserer Arzneimittel. Durch Kosteneinsparungen wird die Produktion von Arzneien immer mehr ins Ausland verlagert. Dies führt bereits nicht nur zu Problemen bei der Verfügbarkeit von ausreichend Arzneien mit den von uns gewohnten Standards, sondern auch zu Problemen im Bereich Umwelt der Herstellerländer. Die Nichtbeachtung der Umweltstandards hat zum Beispiel in Indien bei der Herstellung von Antibiotika die Resistenzbildung gefährlich erhöht; dies kann durch die Globalisierung auch für uns eine große Gefahr darstellen. Die FREIE WÄHLER Arbeitsgruppe des Landesverbandes Bayern fordert hier eine deutliche Sicherung der Patientenrechte durch höchstmögliche Arzneimittelsicherheit und zusätzlich eine höchstmögliche Beachtung aller Umweltstandards für im Ausland produzierte Waren, besonders von deutschen Firmen. Zum Abschluss der Sitzung in Prien konnte die Bundestagskandidatin Mary Fischer eine Besichtigung in einem kommunal geführten kleinen Krankenhaus arrangieren und damit auf die Probleme kleiner ländlicher Kliniken aufmerksam machen. Der Erhalt besonders der Notfallversorgung in kleinen Kliniken im ländlichen Raum ist durch die Auswirkungen des Krankenhausstrukturgesetzes immer schwerer geworden. „Der Erhalt der medizinischen Notfallversorgung besonders im ländlichen Raum ist seit langem ein Anliegen der FREIEN WÄHLER und wird von uns stetig auf Landes- und Bundesebene vorangetrieben“ so die Vorsitzende Annette Walter-Kilian.

 
 Arbeitstreffen des  FW Arbeitskreises Gesundheit und Pflege. Politik VON Frauen FÜR Frauen!
Im Foto von links:
Bundestagskandidatin Mary Fischer
ersten Vorsitzenden des Bayer. Hebammenverbandes Astrid Giesen
Kreisrätin Susann Enders
 
Anstehende Veranstaltungen
  1. Stadtratssitzung Weilheim September

    September 27 @ 19:00 - 21:00
  2. Bauausschuss Wielenbach September

    September 27 @ 19:30 - 21:00
  3. Bauausschuss Weilheim Oktober

    Oktober 16 @ 10:00 - 12:00
  4. Gemeinderatssitzung Wielenbach Oktober

    Oktober 18 @ 19:30 - 22:00
  5. Stadtratssitzung Weilheim Oktober

    Oktober 25 @ 19:00 - 21:00
  6. Gemeinderatssitzung Wielenbach November

    November 8 @ 19:30 - 22:00
  7. Bauausschuss Weilheim November

    November 13 @ 10:00 - 12:00
  8. Stadtratssitzung Weilheim November

    November 22 @ 19:00 - 21:00
  9. Bauausschuss Wielenbach November

    November 29 @ 19:30 - 21:00
  10. Bauausschuss Weilheim Dezember

    Dezember 4 @ 10:00 - 12:00
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Wasser ist ein Menschenrecht

FREIE WÄHLER kritisieren Zustimmung zur Privatisierung von Wasser im EU-Ausschuss

Wasser
Mit scharfer Kritik reagiert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger auf "die ständigen Sabotageakte aus Brüssel gegen die kommunale Wasserversorgung und das Menschenrecht auf Wasser". Es sei mittlerweile nicht mehr zumutbar, dass ständig unter dem Vorwand, durch Wettbewerb bei der öffentlichen Daseinsvorsorge etwas Gutes für die Menschen erreichen zu wollen, genau das Gegenteil angestrebt wird, um Lobbyisten in die Hände zu spielen.